Text: Lukas Rauschenberger / Fotos: Stadtfeuerwehr Leibnitz
Der Beginn der Einsatzserie erfolgte kurz vor 6 Uhr mit einem Einsatz für das Schwere Rüstfahrzeug in St. Veit am Vogau, im Einsatzgebiet der Feuerwehr Labuttendorf. Dort unterstützte die Stadtfeuerwehr Leibnitz die Feuerwehr Labuttendorf bei einer LKW-Bergung.
Doch von Ruhe war keine Spur. Während das Schwere Rüstfahrzeug zu unterschiedlichsten Folgeeinsätzen alarmiert wurde, sorgten auch im Stadtgebiet Schneelasten für gefährliche Situationen.
Bäume, deren Äste auf die Fahrbahn zu stürzen drohten, wurden mit Wasser aus dem Hilfeleistungsfahrzeug von schwerem Schnee befreit, um die Gefahr zu reduzieren. Auch ein Bus blieb in einem Kreisverkehr im Ortsgebiet stecken und musste mit der Seilwinde des Schweren Rüstfahrzeuges befreit werden. In Obergralla wurde die Drehleiter zur Unterstützung bei Baumsägearbeiten alarmiert. Die MRAS-Einsatzgruppe des Bereichsfeuerwehrverbandes Leibnitz wurde nach Neudorf ob Wildon alarmiert; zwei Mann der Stadtfeuerwehr Leibnitz rückten aus. Das Schwere Rüstfahrzeug war hauptsächlich mit Bergearbeiten von LKW, Winterdienstfahrzeugen und Bäumen auf der Autobahn und im gesamten Bezirk im Einsatz.
Gegen 20 Uhr beruhigte sich die Lage deutlich und die Mitglieder traten die Heimreise an.
Bilanz: Am 20. Februar wurden von der Stadtfeuerwehr Leibnitz 16 Einsätze mit 21 Mann und insgesamt 115 Mannstunden geleistet. In der Steiermark standen 461 Feuerwehren bei rund 1.736 Alarmierungen im Einsatz.
Ein Dank gilt den Mitgliedern der Stadtfeuerwehr Leibnitz sowie allen Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit bei den Einsätzen.